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Die meisten Menschen empfinden die Sonnenblume als eine Verkörperung von Kraft und Vitalität.
Dieser Eindruck täuscht nicht im Geringsten. Denn die Sonnenblume sieht nicht nur schön aus, sondern ihre Kerne haben auch eine erstaunliche Vielfalt an gesunden Inhaltsstoffen aufzuweisen. Dazu gehören die Vitamine A, B, D, E, F und K. Außerdem enthalten die Kerne über 90 % ungesättigte Fettsäuren und Kalzium, Selen und Magnesium. Für die bewusste Ernährung gilt: wer 100 g Sonnenblumenkerne isst, der nimmt etwa 24 g Eiweiß, 20 g Kohlenhydrate und 47 g Fett zu sich. Das sind ungefähr 524 kcal.

Weil sie so gesund sind, gehören die Sonnenblumenkerne in vielen Ländern schon lange zu den bevorzugten Nahrungsmitteln. In Russland isst man sie geröstet als "Semitschki". "Pipas de girasol" ist die spanische Variante. In der Türkei liebt man sie als "Çekirdek". Die positiven Wirkungen der Sonnenblumenkerne sind bei diesen Völkern schon sehr lange bekannt. Das darin enthaltene Kalzium stärkt die Zähne und Knochen. Selen gehört zu den Antioxidantien, die schädlichen freien Radikale neutralisieren. Während Vitamin A gut für Augen und Haut ist, stärkt das Vitamin B die Nerven. Außerdem unterstützt es noch die Immunabwehr. Das Vitamin D ist für den richtigen Kalzium- und Phosphatstoffwechsel zuständig. Vitamin E senkt das Herzinfarktrisiko und für die normale Blutgerinnung sorgt Vitamin K. 
Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, der sollte Sonnenblumenkerne knabbern. Die schmecken nicht nur "einfach so", sondern man kann sie mit in den Brotteig geben oder dem Müsli zusetzen. Auch den Salat kann man mit Sonnenblumenkernen richtig gut verfeinern. Die Speisen bekommen durch den zarten, nussigen Geschmack der Kerne "das gewisse Etwas". Wem das noch nicht genug ist, der kann die Sonnenblumenkerne auch ganz leicht ohne zusätzliches Fett in der Pfanne anrösten. Wenn man nicht gleich die ganze Tüte aufisst, dann sollte der Rest gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden.